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Anlegerprofil zu Hedge Fonds
Eignen sich Hedgefonds für
Privatanleger?
Hedge Fonds sind Fonds, die vor einigen Jahren der Öffentlichkeit kaum bekannt waren, durch
den Begriff „Heuschrecken“ dann aber ins Rampenlicht der Medien gerückt wurden.
Während bis vor wenigen Jahren nur sehr vermögende Investoren Anteile an Hedge Fonds
zeichnen konnten, empfehlen heute immer mehr Banken auch dem privaten Anleger einen Teil des Vermögens in Hedge Fonds anzulegen.
Die Banken sind inzwischen selbst an Hedge Fonds beteiligt oder legen gar eigene Hedge Fonds
auf. Aktuell werden mehre Billionen US Dollar von Hedge Fonds verwaltet.
Durch die Beteiligung an Hedge Fonds erwirtschafteten z.B. die großen Stiftungsvermögen
der Eliteuniversitäten Harvard und Yale durch Beteiligung an Hedge Fonds zweistellige Renditen - und haben diese Beträge in der Finanzkrise auch wieder verloren. Auch große
Pensionsfonds überlassen den Hedge Fonds einen Teil Ihres Kapitals.
Als Argument für eine Investition wird immer die Risikodiversifizierung eines Portfolios angegeben.
Durch Beimischung von Hedge Fonds werde ein Teil der Volatilität von Aktienkursen im eigenen Depot ausgeglichen.
Fest steht, dass auch für Kleinanleger mittlerweile eine Beteiligung Hedge Fonds möglich ist.
Dabei sollten sicherlich nicht mehr als 10% des Portfolios in diese Anlageklasse investiert werden.

Der Anleger sollte darüber hinaus wissen, auf welche Hedge Fonds er sich einlässt und welche Vorteile und Nachteile Hedge Fonds generell haben.
Auch die verschiedenen Strategien der Hedge Fonds und das damit verbundene Risiko sollte dem Anleger bewusst sein. Schließlich sollte noch
erwähnt werden, dass ein Engagement in Hedge Fonds auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Wer als Privatanleger auf regelmäßige Kapitalerträge angewiesen ist, wer wenig risikobereit ist
oder für sollte auf eine Beteiligung an einem Hedge Fonds verzichten.
Alle Angaben ohne Gewähr!
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