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Rentenfonds Tipps
Bei langer Haltezeit der Fondsanteile kann
ein Fonds mit Ausgabeaufschlag und geringen Verwaltungsgebühren günstiger sein, als ein Fonds ohne Ausgabeaufschlag mit hohen Verwaltungskosten (eine Beispielrechnung finden Sie hier).
In diesem Zusammenhang soll auch auf die Stückzinsen hingewiesen werden, die viele Anleger gar nicht bemerken, die aber von der depotführenden Stelle verrechnet werden und steuerlich relevant sind.
Rentenfonds investieren in festverzinsliche Wertpapiere, wie Staatsanleihen, Anleihen staatlicher
und internationaler Organisationen, Industrieanleihen oder Genussscheine. Eine spezielle Rentenfondsart sind die Low-Coupons-Fonds, die nur in niedrig verzinste Anleihen investieren und
über Kursgewinne Erträge erwirtschaften. Im Gegensatz dazu investieren High-Yield-Fonds oder Junk-Bond-Fonds in sehr hoch verzinste Anleihen.
Im Gegensatz zu privaten Anlagen, stehen Rentenfonds durch den Umfang der finanziellen
Mittel eine umfassendere Auswahl an Rentenpapieren zur Verfügung. Durch den Erwerb von vielen verschiedenen, festverzinslichen Wertpapieren kann das Risiko vermindert werden.
Rentenfonds werden professionell verwaltet, wobei die Fondsmanager kontinuierlich den Markt
beobachten und auch auf sehr kurzfristige Zinsänderungen oder Investitionsgelegenheiten reagieren können.
Rentenfonds wurden in Deutschland erstmalig 1966 angeboten, seit Beginn der 90er Jahre haben
sich die Mittelzuflüsse in Rentenfonds vervielfacht. Das fallende Zinsniveau und ein steigendes Sicherheitsbedürfnis haben sicherlich zu dieser Entwicklung beigetragen.
Rentenfonds müssen aber nicht immer einem hohen Sicherheitsbedürfnis entgegen kommen.
Durch die Anlage in Schwellenländern oder in Hochzinsanleihen können Rentenfonds zu einer renditestarken Depotbeimischung werden, mit entsprechendem Risiko. Einen speziellen Hochzins
Rentenfonds im Portrait finden Sie hier:

Alle Angaben ohne Gewähr.
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