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Was ist die Definition des Begriffs Schiffsfonds?

 

 

 

Schiffsfonds Begriff: Schiffsfonds sind geschlossene Fonds, die von einem Emissionshaus aufgelegt werden, mit dem Ziel, eine ansehnliche Rendite durch die Investition von Kapital in Schiffe zu erzielen.

Gängige Laufzeiten von Schiffsfonds sind 10-16 Jahre. Bisher war es so, dass der Anleger während dieser Zeit seine Anteile kaum verkaufen oder übertragen konnte, denn die Fondsgesellschaft nahmen die Anteile  nicht zurück. Wenn überhaupt, war ein Verkauf meist nur unter erheblichen finanziellen Verlusten für den Anleger möglich. Das hat sich geändert. Seit 2004 gibt es auch einen Zweitmarkt für Schiffsfonds, der rasant wächst. Damit können Anteile von Schiffsfonds, ähnlich wie offene Fonds, auf Handelsplattformen wieder verkauft werden.

Hier erhalten Sie Informationen zur Entwicklung der Charterraten verschiedener Schiffsklassen.

Gängige Laufzeiten von Schiffsfonds sind 10-16 Jahre. Bisher war es so, dass der Anleger während dieser Zeit seine Anteile kaum verkaufen oder übertragen konnte, denn die Fondsgesellschaft nahmen die Anteile  nicht zurück. Wenn überhaupt, war ein Verkauf meist nur unter erheblichen finanziellen Verlusten für den Anleger möglich. Das hat sich geändert. Seit 2004 gibt es auch einen Zweitmarkt für Schiffsfonds, der rasant wächst. Damit können Anteile von Schiffsfonds, ähnlich wie offene Fonds, auf Handelsplattformen wieder verkauft werden. Das hat gerade in der Finanzkrise Vorteile. Hier sollte der Käufer oder Verkäufer einer Schiffsbeteiligung auf die Transparenz bei der Preisbildung achten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während der Reiz der Schiffsfonds früher in den hohen, steuerlichen geltend zu machenden Verlustzuweisungen lag, hat inzwischen aufgrund der gesetzlichen Änderungen eine Wende zu renditeorientierten Schiffsfonds stattgefunden. Schiffsfonds dürfen seit dem 11.11.2005 nicht mehr als Steuersparfonds aufgelegt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. Seit 2006 erfolgt die Besteuerung von Schiffsfonds ausschließlich nach der Tonnage. Die Gewinnermittlung nach der Tonnagesteuer führt zu nahezu steuerfreuen Ausschüttungen an die Fondsgesellschafter. Darüberhinaus profitieren Anleger von Schiffsfonds unter steuerlichen Aspekten, da der Veräußerungserlös, aus dem Verkauf der Beteiligung sowie dem Verkauf der Schiffe völlig steuerfrei ist.

Schiffsfonds sind für gut situierte Anleger geeignet, die über ein Vermögen von mehr als 200.000 Euro verfügen und das investierte Kapital während der Laufzeit des Fonds nicht benötigen. Die Rendite einer Schiffsbeteiligung ergibt sich aus den laufenden Ausschüttungen und der Ausschüttung bei Veräußerung des Schiffes.

Schiffsbeteiligungen investieren Ihr Fondsvermögen je nach Anlageneigung in die folgenden Schiffsklassen:

      • Tanker
      • Containerschiffe
      • Kreuzfahrtschiffe
      • Massengutfrachter (Bulker)
      • Auto Transporter (Car Carrier)

 

Schiffsbeteiligungen haben inzwischen einige Boomjahre erlebt. Die weiteren Prognosen für das weltweite Frachtaufkommen der internationalen Schifffahrtsmärkte sind zwar positiv, ob die aktuellen Charterpreise aber gehalten werden können oder gar steigen und ob und wann eine Maktsättigung eintritt wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Daher sollten sich Anleger über die Chancen und Risiken (z.B. Währungsrisiken), die mit einer Beteiligung an Schiffsfonds verbunden sind, gut informieren. Neu ist der offene Schiffsfonds.

 

 

Der Erfolg von Schiffsbeteiligungen hängt wesentlich davon ab, ob die folgenden Faktoren erfüllt sind:

    • Das Schiff kann zu einem günstigen Preis erworben werden.
    • Die Beschäftigung des Schiffs ist über die gesamte Laufzeit gesichert (volle Charterlaufzeit).
    • Der Chartervertrag wird voll erfüllt. 
    • Die Prognoserechnung für die Einnahmen und Ausgaben des Projekts ist seriös.
    • Die Betriebskosten des Schiffes entsprechen den kalkulierten Kosten.
    • Die Fondsgesellschaft hat mit dem Schiffsmanagement Erfahrung und kalkuliert solide.

Inzwischen ist es auch möglich, sich nicht nur an einzelnen Schiffsfonds zu beteiligen, sondern  an Schiffs Dachfonds. Die kürzlich an die Börse gegangene Hanseatische Schiffstreuhand GmbH (HCI) hat als erstes deutsches Emissionshaus einen echten Dachfonds für Schiffsbeteiligungen und einen Dachfonds für Stille Beteiligungen mit Wandlungsrecht aufgelegt. Mit einer Investition in diese HCI Produkte partizipiert der Anleger ohne zusätzliche Kosten am Erfolg mehrerer Einschiffsgesellschaften.

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

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